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Ich habe es an anderer Stelle bereits mehrfach erwähnt: Der Support, der mich auf unterschiedlichsten Kanälen erreicht für mein Sportvorhaben, beeindruckt mich mindestens so sehr wie die persönlichen Geschichten, die damit einhergehen. Und sie lassen mich ebenso wenig mehr los wie meine eigenen Gedanken dieser Tage. Ich bin ein altes Grübelchen – das nun eine wichtige Erkenntnis hatte.

Es gibt Menschen im Leben, deren Wert man sich immer dann aufs Neue bewusst wird, wenn Momente besonders erbauend oder besonders vergänglich sind – manchmal beides zur selben Zeit.

Gerade heute wurde mir wieder bewusst, was für ein Glück ich habe, so viele dieser Menschen um mich zu wissen. Wenn dir jemand zur Seite steht, allzeit bereit alles für dich zu geben und für dich da zu sein – und weiß, dass du es ebenso bist. Die vergangenen Wochen haben mich gelehrt, dass Minus und Minus sehr wohl Plus ergibt.

Leicht ist es nie – aber gemeinsam stemmt man das Gewicht besser als allein

Nicht nur bei mir hängen die Wolken derzeit tiefer. Man hatte Angst vor dem Verlust geliebter Familienmitglieder. Es wurde um viele Babys gebangt und um eines getrauert. Man musste sich um so vieles sorgen, bis man vergessen hat, sich um sich selbst zu sorgen. Schlaflose Nächte und viele Erkenntnisse bezüglich der Zukunft haben mich malträtiert – und auch so viele aus meinem direkten Umfeld, dass ich mich nie allein mit meiner Lage gefühlt habe.

Das ist es, wofür ich dringend DANKE sagen möchte. Jedes Gespräch bei einem Kaffee oder einer Weinschorle, auf der Türschwelle, auf der Terrasse, einer Parkbank oder am Bahngleis endet in den vergangenen Tagen mit einem Lächeln. Mit der Motivation, neu gesteckte Ziele mit eben dieser und jeder Menge Disziplin zu verfolgen. Und dem Wissen darum, dass man einen Weg nicht alleine geht, selbst wenn im ersten Augenblick nicht ersichtlich ist, wer alles am Wegesrand steht und einem Mut macht.

Meine Erkenntnis: Zufälle sind Chancen

Dankbarkeit für Gesundheit, Job, Partner, Kind – das ist das eine. Der Klassiker. Dankbarkeit für Freunde, die einen durch dick und dünn begleiten, sind das andere. Menschen, die zur richtigen Zeit, ohne es zu wissen, das Richtige tun und damit dein Leben maßgeblich besser machen, sind noch mal eine ganz eigene Hausnummer – und von dieser Sorte Begegnung hatte ich allein in den vergangenen drei Tagen so viele, dass es meine Auffassung von Zufällen infrage stellt.

Wie ich an dieser Stelle die Brücke zum Sport schlage? Keine Ahnung. Vielleicht damit, dass ich mich in eben dem genannten Zeitraum auch viel mit Leuten darüber ausgetauscht habe, was mich antreibt und wie sie nun ihren Weg zurück zur Bewegung finden. Vielleicht braucht es aber auch gar keine richtige Brücke, weil es reicht, wenn ich sage: Das alles motiviert mich. Sehr. Für den Sport, mehr Fitness, gute Ernährung, Challenges, diesen Blog, neue „Ausprobiert„-Aktionen. Aber eben auch für jeden Tag und jede einzelne Entscheidung, die ich treffe. Ob in Turnschuhen oder in High Heels.

©dasfotostudio.de/Margot Schönrock-Kimmich

Ich, Nina, Jahrgang 1986 und Gründerin des Blogs „Ich mach dann mal Sport“, bin Zeit meines Lebens verliebt in Wort und Schrift. Jetzt nehme ich euch mit auf meine Suche nach Motivation und meinen Weg zu mehr Fitness.

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