Yoga Challenge 2019: Es ist vorbei - und das ist das Ergebnis

Yoga Challenge 2019 Erfahrungsbericht Meine Yoga Challenge 2019 ist geschafft! Und das Ergebnis überrascht mich. ©Nina-Carissima Schönrock/ichmachdannmalsport.de

Meine Yoga Challenge 2019 ist vorbei! Ich habe es geschafft. Ich bin geschafft. Aber was hat das Ganze denn nun gebracht? Das verrate ich euch in meinem Erfahrungsbericht. Und womöglich seid ihr ähnlich überrascht wie ich.

Und plötzlich trat da diese junge Frau in mein Leben

Yoga Challenge 2019 Mady Morrison

Das im Hintergrund ist Mady Morrison. Das vorne bin ich, die nach 3 Sekunden Halten aufgeben musste zu Beginn. ©Nina-Carissima Schönrock/ichmachdannmalsport.de

Mady Morrison. Bis vor kurzem wusste ich nicht, wer das ist. Ich hatte den Namen noch nie zuvor gehört. Ja, Schande auf mein Haupt, mögen einige sagen. Andere fragen sich vermutlich noch heute, wer das sein mag. Vor rund einem Monat hat die gute Mady meinen Alltag etwas auf den Kopf gestellt. Ziemlich genau in dem Moment, in welchem ausgerechnet meine Sportfreundin Tina Koch mir weismachen wollte, sie hätte nun Yoga für sich entdeckt. Doch dazu gleich mehr.

Yoga. So so, dachte ich mir. Hatte ich lange Zeit gnadenlos ignoriert. Dann belächelt. Manchmal heimlich selbst ausprobiert und dann wieder ignoriert. Denn: Yoga, das machen doch diese Frauen, die sich alle selbst finden möchten.

Mit Selbstfindung gewinnt man kein Sportabzeichen. Oder so.

Aber Tina? Wenn Tina was macht in Sachen Sport, dann hat das meist nicht nur Hand und Fuß, sondern auch Kopf, Plan, Sinn und Ziel. Denn wenn Tina Sport macht, dann will sie ein Ergebnis sehen, und genau dieses Bedürfnis teilen wir. Auch ich brauche stets einen „Beweis“ dafür, dass ich Bewegung „gelohnt“ hat.

Beim Laufen kann man seine Pace verbessern, beim Krafttraining das Gewicht der Hantelscheiben erhöhen, beim Schwimmen weitere Strecken bewältigen. Von Yoga hingegen sagte man mir immer, es würde den Körper geschmeidiger machen, die Seele reinigen, Ruhe und Besinnung bringen. Klingt gut, lässt sich aber eben nur schwer messen. Was mir zu diesem Zeitpunkt eindeutig nicht klar war: Yoga tut nicht nur was für den Geist, sondern sehr wohl auch für den Körper.

Die Yoga Challenge 2019 sollte mir Klarheit bringen

Vor 29 Tagen schickte mir Tina dann eine E-Mail. „Nina, du kennst mich“, hieß es darin. Aber diese Mady, diese Mady Morrison, die habe sie irgendwie überzeugt. Tina nannte Mady ihre „Lieblingsyogatante“, die „praktischerweise ein paar fertige Challenges auf ihrem Youtube-Kanal“ anbietet. Ein paar Videos hatte Tina bereits mitgeturnt und versicherte mir daher: „Wirklich, es bringt was und macht sogar Spaß!“ Aha. Na gut. Lassen wir es auf einen Versuch ankommen.

Für Versuche jedweder Art bin ich ja recht schnell zu begeistern. So meldete ich mich also für den Newsletter von Frau Morrison an und erhielt im Gegenzug den 28-Tage-Trainingsplan für meine Yoga Challenge 2019 inklusive Links zu den jeweiligen Videos. Mein tägliches Fernsehprogramm bestand von nun an aus 20- bis 60-minütigen Filmchen, in denen mir eine junge Frau mit ruhiger, bezirzender Stimme erklärte, was ich zu tun hatte. Klingt Porno, ist es aber nicht. Wobei …

Yoga Challenge 2019 Nina Schönrock

Yoga macht Dinge. Mit dem Kopf und mit dem Körper. Ich mag das. ©Nina-Carissima Schönrock/ichmachdannmalsport.de

Diese sanfte Stimme … die hat etwas Betörendes an sich. Andernfalls hätte ich die 28 Tage Stretchen, Dehnen, Halten und Verbieten wohl nicht durchgehalten. Mady sei Dank fühlte ich mich aber selbst in Zeiten des Schmerzes und des Zorns verstanden und akzeptiert.

Mady Morrison und ihre Stimme der Vernunft

Wie oft in diesen 28 Tagen wollte ich das Handtuch werfen. Alles hinschmeißen. Mich bei euch für eure Aufmerksamkeit bedanken und mich dann an den See legen anstatt auf die Yogamatte. Doch ein neckisches Lächeln von Mady und ein „komm, weiter, nur noch ein bisschen!“ und ich hatte das Gefühl, ihr die Vollendung der Trainingseinheiten schuldig zu sein.

So sehr ich mich im Laufe der Zeit an die körpererwärmenden Asanas gewöhnen konnte, so erschreckend ätzend fand ich bis zuletzt jedwede HIIT-Einheit der Yoga Challenge 2019. Gerade jetzt im Sommer verfluchte ich mich selbst, die Challenge, die Sonne, die Nachbarn und die Luft zum Atmen während des HIIT-Trainings. Einzelne Tage der Challenge hatte Mady Morrison nämlich bewusst anspruchsvoll gestaltet. Zum Leidwesen meines inneren Schweinehundes und seinem sommerlichen Entspannungsmodus. Einige wenige Tage ließ ich tatsächlich untätig verstreichen. Holte (bis auf genau eine Ausnahme) aber alle Trainingseinheiten spätestens am nächsten Tag nach und setzte die aktuelle Einheit dann noch oben drauf.

Streber. Oder? Nein. Vielleicht war’s die Angst vor dem eigenen Versagen während der eigenen Challenge, die mich immer wieder angetrieben hat. So oder so bin ich ein bisschen stolz, dass ich es bis zum Schluss durchgezogen habe. Und: Auf das Ergebnis. Das Ergebnis, ein Ziel erreicht zu haben, täglich Sport gemacht zu haben, den Körper verändert zu haben.

Die Vorher-Nachher-Bilder zu meiner Yoga Challenge 2019

Ich hatte bereits erwähnt, dass ich mir nicht darüber im Klaren war, wie sehr sich tägliche Yoga-Einheiten auf den Körper auswirken können. Neben einem absolut positiven Effekt auf meine Statur und mein Gewicht, habe ich auch eine gewisse Hautstraffung erfahren. Die Cellullite an den Oberschenken und dem Hintern verabschiedete sich im Laufe der Challenge fast vollständig, was mich mit am meisten verblüfft. Eine genaue Kilozahl kann ich euch zwar nicht nennen, weil ich mich ehrlich gesagt weder gewogen noch gemessen habe vor der Challenge (wer konnte auch ahnen, dass  es so effektiv werden würde!). Doch ich habe zwei Vorher-Nachher-Fotos für euch, die recht gut visualisieren, was passiert ist:

Vorher-Nachher Yoga Challenge 2019

Ich dachte, Yoga macht keinen Unterschied. Deshalb habe ich Vorher-Nachher-Bilder gemacht. Rechts: Vor dem Yoga. Links: Nach 28 Tagen Challenge. ©Nina-Carissima Schönrock/ichmachdannmalsport.de

Vorher-Nachher der Yoga Challenge 2019

Und nochmal, weil es so schön war. Rechts: Vor dem Yoga. Links: Nach 28 Tagen Challenge. ©Nina-Carissima Schönrock/ichmachdannmalsport.de

Danke an dieser Stelle an meine liebste Tina, dass sie mich wieder einmal zu etwas überredet hat. Danke an Mady für das wirklich gute Material, das man für diese Challenge zur Seite gestellt bekommt. Und: Danke an alle, die mich während dieser schweißtreibenden Wochen per E-Mail und in den sozialen Netzwerken wie Facebook und Instagram unterstützt haben. Bis zur nächsten Challenge!

 


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