Hautpflege im Winter: Gesunde Haut trotz Sport und Kälte

Hautpflege im Winter, Frau im Bad, Hautpflege Hautpflege im Winter ist für mich inzwischen ein Ritual geworden. Ich zeige euch, warum ihr euch um eure Haut kümmern solltet. ©ichmachdannmalsport.de

Sport im Winter ist für mich schon Herausforderung genug. Sich in der Kälte zu mehr Bewegung oder gar Training aufraffen, das ist schon was. Vergangenen Winter hat neben meinem besiegten Schweinehund aber auch meine Haut unter dem nassen, kalten Wetter gelitten. Seitdem ist mir Hautpflege im Winter echt wichtig geworfen und ich möchte euch gern verraten, wie ihr eure Haut bei Kälte und beim Wintersport besonders gut pflegen und schützen könnt. 

Hautpflege ist ein Thema, das mich schon lange beschäftigt. Das liegt zum einen daran, dass ich es mit meinem Hauttyp Mischhaut ohnehin nie leicht habe: Entweder ist meine Haut zu trocken oder zu fettig – ein angenehmes Dazwischen gibt es nicht. Zum anderen liegt es aber auch daran, dass Sport und die Tücken der verschiedenen Jahreszeiten ihr Übriges dazu beitragen, regelmäßig die Krise in Sachen Hautpflege zu kriegen. 

Bakterien sorgen für unreine Haut

Gerade vor und nach dem Sport ist Hautpflege für mich eine wichtige Sache. Wenn wir trainieren, schwitzen wir in den meisten Fällen. Für trockene Haut ist das eine besondere Herausforderung. Denn das Salz im Schweiß trocknet die Haut noch weiter aus, zusätzlich zu unserem Flüssigkeitsverlust durchs Training. 

Doch auch Bakterien, mit denen wir während des Trainings im Kontakt kommen können, stellen für unsere Haut ein Problem dar. Etwa im Fitnessstudio, auf der Yogamatte oder unserem liebsten Trainingszubehör, dass wir nach dem letzten Gebrauch nicht gereinigt und desinfiziert haben. 

Die Bakterien gelangen auf unsere Haut und verursachen – etwa im Gesicht – Pickel oder Hautreizungen. Der Körper ist von Workout und Co. nämlich bereits “gestresst” genug und kann mit zusätzlichen Stressfaktoren auf der Haut nicht gut umgehen. 

Hautpflege im Winter besser ohne Make-up

Dazu zählt übrigens auch Make-up. Wer sich (zum Beispiel auch ich, vor allem, wenn ich einen Sportkurs besuche) auch zum Sporteln zumindest leicht schminkt, tut seiner Haut damit eigentlich nichts Gutes. Die meisten Arten von Make-up und Puder verstopfen die Poren, durch die während des Trainings eigentlich der Schweiß entweichen möchte. Die Folge: Die Porenwerden zu einem Paradies für Talgablagerungen und Pickelchen. 

Wenn du unreine Haut durch Sport also vermeiden möchtest, greif lieber nur zu einer leichten BB Creme statt Make-up. Im Idealfall verzichtest du ganz aufs Schminken und reinigst dein Gesicht sogar extra noch mal vor dem Sport. Im Fachhandel gibt’s spezielles Sport-Make-up, das ich ganz gern mag. Aber wie gesagt: Das trage ich eher bei Sportarten wie Yoga oder Pilates. Gehe ich im Winter laufen oder boxe mir die Seele aus dem Leib, verzichte ich lieber ganz auf Make-up.

Welche Hautpflege beim Sport ist also am besten?

Sport regt unsere Durchblutung an. Das spürt unsere Haut ganz besonders. Die Poren sind geöffnet, unsere Haut ist sensibler als sonst. Umso wichtiger ist es, bei der Hauptpflege vor und nach dem Sport darauf zu achten, dass sie der Haut etwas Gutes tut anstatt sie zusätzlich zu beanspruchen. 

Damit die richtige Hautpflege im Winter auch effektiv ist, unbedingt nach dem Training noch ein paar Minuten warten mit dem Auftragen einer Creme oder eines Serums. Da wir nämlich noch ein bisschen weiterschwitzen nach dem Sport, können die Pflegeprodukte gar nicht richtig einziehen. Der Schweiß würde sie vielmehr wieder “rausspülen”. 

Außerdem können wir uns etwas Gutes tun, wenn wir bei der Wahl der Produkte auf ihre Sensitivität achten. PH-neutrale produkte ohne Duftstoffe oder Alkoholzusätze eignen sich besonders gut für die Hautpflege nach dem Sport. Egal, welcher Hauttyp du sonst bist: Mit einer Pflege für empfindliche Haut liegst du in jedem Fall richtig. 

Hautpflege im Winter: So geht’s am besten

  1. Reinige deine Haut so gut und sorgsam wie möglich. So haben Bakterien und Co. keine Chance, die Haut wird gut durchblutet und kann durch freie Poren besser atmen.
  2. Duschen, Baden und zu häufiges Waschen trocknen die Haut aus. Verwende daher milde Seifen und achte darauf, der Haut Feuchtigkeit zurückzugeben. Hierfür eigenen sich etwa Cremes mit natürlichen Ölen, wie Jojobaöl oder Olivenöl.
  3. Sanftes Peeling mit einem rauen Waschlappen, einer Bürste oder entsprechenden Peeling-Produkten tut deiner Haut gut. Es entfernt alte trockene Hautschuppen und fördert die Regeneration der Haut. 
  4. Trink viel! Ebenso wie im Sommer gilt Die Haut braucht Feuchtigkeit und Quelle Nummer eins sollten hier nicht Cremes sein, sondern Wasser. Zwei bis drei Liter Wasser am Tag sollten es sein – wenn du Sport machst noch mehr.
  5. Schütze deine Haut vor Kälte! Atmungsaktive Kleidung fürs Training, Handschuhe und eine Kopfbedeckung, die Hitzestau vermeidet. Das Gesicht schützt du zusätzlich mit einer fetthaltigen Creme.
  6. Im Winter werden unsere Lippen trocken und rissig. Dagegen helfen fetthaltige Pflegestifte oder auch sanfte Öle. 
  7. Ihr treibt gern Wintersport am Berg? Hier scheint die Sonne, nicht vergessen! Sonnencreme mit UV-Schutz ist also ein Muss. 

Welche Creme bei besonders trockener Haut im Winter?

Im Winter müssen wir unsere Haut ganz besonders vor Austrocknung schützen. Die kalte Winterluft im Freien und die trockene Heizungsluft drinnen geben dem größten Organ unseres Körpers den Rest. Unsere Haut braucht mehr Feuchtigkeit und etwas zusätzliches Fett, um die natürliche Lipidschicht intakt zu halten. 

Feuchtigkeitsspende Lotionen oder auch Cremes, die zusätzlich zur Feuchtigkeit auch etwas Fett, etwa pflanzliche Öle, enthalten, schaffen Abhilfe. Mamas gute alte Nivea-Creme aus Kindertagen hat also durchaus ihre Berechtigung. Auch Cremes, die die Produktion von hauteigenen Fetten verstärkt wieder anregen und damit zur Stärkung der Haut beitragen, eigenen sich ganz wunderbar. 

Wenn du im Winter Sport machst, achte darauf, dass die Cremes nicht zu fetthaltig sind. Sie können im Zweifel die Poren der Haut wieder verstopfen und wir verursachen einen ähnlichen Effekt wie beim Tragen von Make-up beim Training. 

Wie oft sollte man sich eincremen im Winter?

Da unserer Haut meist einfach nur Feuchtigkeit fehlt, kann es helfen, täglich eine feuchtigkeitspendende Creme zu verwenden. Doch Vorsicht: Zu häufiges Eincremen schadet der Haut mehr als dass es hilft. Der Grund dafür ist wissenschaftlich erwiesenermaßen folgender: 

Unsere Haut besteht aus verschiedenen Zellschichten. Die oberste Schicht besteht aus sogenannten Hornzellen. Diese werden von unserem körpereigenen Fett in der Haut zusammengehalten. Unsere Fettschicht fungiert quasi als Mörtel. So sorgen die Hornzellen dafür, dass im Körper bleibt, was im Körper bleiben muss, etwa Wasser. Wasser kann durch die Hornzellen nicht austreten, es lässt sie vielmehr aufquellen. 

Das passiert, wenn wir besonders viel trinken und unseren Körper von innen heraus mit genug Wasser versorgen. Aber auch Cremes geben nach dem Eincremen ihre Feuchtigkeit an diese Hornzellen ab und lassen sie aufquellen. Die Haut ist dadurch feuchter als sonst und straffer. Wir wirken frisch, die Haut gesund. Cremen wir unsere Haut nicht mehr, wirkt die obere Hautschicht vorübergehend trocken. Das legt sich allerdings nach kurzer Zeit wieder.

Welche Creme ist überhaupt die richtige für mich?

Die Bedürfnisse deiner Haut entscheiden darüber, welche Art von Cremes du verwenden solltest. Trockene Haut freut sich besonders über Feuchtigkeit spendende Creme. Bei fettiger Haut sollten die Creme nicht auch noch ölhaltig sein. Feuchtigkeit kann aber trotzdem bereichernd wirken. 

Bei Mischhaut wie meiner habe ich lange herumprobiert, bis ich die richtige Hautpflege für mich gefunden habe. Im Sommer verwende ich ein Hyaluronserum für mehr Feuchtigkeit, im Winter eine leichte Tagescreme mit Urea. Das geht auch gut mit Wintersport zusammen und sorgt dafür, dass ich einigermaßen frisch aussehe und meine Haut strahlt. Möchtet ihr eure Tipps für Hautpflege im Winter mit uns teilen? Dann hinterlasst gern einen Kommentar!

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