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Ein richtig gut gemachter Salat ist nicht nur eine kleine Vitaminbombe, sondern ein Genuss für die Sinne. Genau diesen Genuss habe ich neulich verspürt, als mir ein Salat aus jungem Blattspinat serviert wurde. Erst war ich skeptisch. Doch jetzt will ich nur noch eines: Das Rezept mit euch teilen. (Und dann ganz schnell alles aufessen.)

Ich liebe Salate. Vor allem dann, wenn sie etwas aus der Reihe fallen. Etwas ungewöhnliche Zutaten, kreative Zusammenstellungen oder ein raffinierter Dressing sorgen dafür, dass ich Salat wirklich gerne esse. Zu jeder Gelegenheit, ob mittags oder abends, Vorspeise oder Hauptgang.

Merkt euch diesen Namen: Yotam Ottolenghi

Eine Kreation hat es mir dabei erst kürzlich ganz besonders angetan: Ein Spinat-Salat mit gerösteten Mandelstiften, Datteln und Zwiebeln. Das Originalrezept stammt von einzigen Menschen, der weder Philosoph noch Terry Pratchett ist, von dem ich alle Bücher besitze: Yotam Ottolenghi. Mein persönlicher Godfather of Leckerness.

Das Steckenpferd des Spitzenkochs ist die israelische Küche. Aufgewachsen in Jerusalem, lebt der Sohn eines Italieners und einer Deutschen inzwischen in London und führt dort ein Restaurant, in das ich vermutlich einziehen würde, wenn ich könnte. Seine Rezepte sind raffiniert, vielfältig und haben mit von israelischem Essen so sehr überzeugt, dass ich wünschte, mein Mann würde noch öfter aus Ottolenghis Werken kochen.

Doch zurück zu meinem Salat. Mein Rezept ist eine etwas vereinfachte Variante der israelischen Geschmacksexplosion. Die Zutatenliste ist schnell geschrieben – einzig ein Gewürz fällt etwas aus der Reihe: Sumach. In der israelischen aber auch orientalischen Küche verwendet man das sehr gern und wer es einmal im Haus hat, kommt damit auch eine Weile zurecht. Auch hier spielen Datteln wieder eine Rolle – an denen habe ich gerade Geschmack gefunden, wie beim Rezept für mein winterliches Porridge.

Meine Zutaten für diesen Salat

  • 200g frischer Blattspinat
  • 1 Zwiebel
  • 80-100g getrocknete Datteln
  • 2 EL Weißweinessig
  • 50g gehackte Mandeln
  • 20g Butter
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 TL Sumach
  • 2 EL Zitronensaft
  • noch mal 2 EL Öl
  • Salz

Zubereitung des Salats

  • Die Mandeln mit der Butter und dem Olivenöl anbraten, bis die Mandeln goldbraun sind. In eine kleine Schüssel geben, mit einer Prise Salz und dem Sumach verrücken. Dann zur Seite stellen und abkühlen lassen.
  • Die Zwiebel in Ringe schneiden. Die Datteln in Viertel schneiden. Zwiebel und Datteln in einer Schüssel mischen, den Essig und eine Prise Salz dazugeben und die Mischung 20 Minuten ziehen lassen. Überschüssige Flüssigkeit weggießen.
  • Blattspinat waschen und trockenschleudern.
  • Den Zitronensaft mit etwas Salz und den restlichen Öl vermischen und über den Spinat geben.
  • Auch alle anderen Zutaten zum Salat geben. Umrühren – fertig! Guten Appetit!
  • PS: Wer mag, kann sich noch etwas Pita-Brot dazu bereitstellen. Kurz in den Ofen oder den Toaster und njammi.

Das Kochbuch „Jerusalem“ von Yotam Ottolenghi ist übrigens mein absoluter Favorit unter seinen Werken. Wenn ich darf, setze ich euch hier direkt ein verlinkten Cover dazu, unter dem ihr das Buch näher anschauen und bestellen könnt:

©dasfotostudio.de/Margot Schönrock-Kimmich

Ich, Nina, Jahrgang 1986 und Gründerin des Blogs „Ich mach dann mal Sport“, bin Zeit meines Lebens verliebt in Wort und Schrift. Jetzt nehme ich euch mit auf meine Suche nach Motivation und meinen Weg zu mehr Fitness.

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