Mady Morrison: Wer ist das eigentlich - und macht sie mich sportlicher?

Mady Morrison, Portrait Mady Morrison ist Deutschlands erfolgreichste YouTube-Yoga-Lehrerin, wie ihre Kanäle (hier im Bild) beweisen. ©freepik.com/Designed by Freepik/Fischer Verlage/Nina-Carissima Schönrock

Wer sich mit Yoga beschäftigt, kommt an einem Namen nicht vorbei: Mady Morrison. Doch wer ist diese Dame überhaupt, die von Frauen weltweit als Heilsbringerin in Sachen Fitness und Entspannung gefeiert wird? Das habe ich mich auch gefragt und mich deshalb für euch etwas intensiver mit der jungen Berlinerin beschäftigt.

Als ich das erste Mal von Mady Morrison hörte

Schon mal zu Hause Yoga gemacht? Dann kennt ihr bestimmt Mady Morrison! Tut ihr nicht? Dann geht es euch wie mir vor einigen Wochen. Ich springe mal kurz in der Zeit zurück zu einem regen Austausch mit meiner Sportfreundin Tina darüber, welche Sportarten man unbedingt noch ausprobieren müsste. Sie hatte zu diesem Zeitpunkt gerade einen Zumba-Kurs für mich besucht und ich war es ihr schuldig, mich ebenfalls mal wieder an etwas Neues zu wagen.

Tina, die normalerweise eher ein Rudeltier in Sachen Sport ist, empfahl mir Yoga – und zwar nicht im Studio, sondern vor dem heimischen Fernseher. Allein. Es gäbe da eine junge Dame, von der sie sich habe überzeugen lassen, dass Turnübungen im Wohnzimmer Spaß machen können. Ich habe Tina kein Wort geglaubt. Bis sie mir einen Link zu Mady Morrisons YouTube-Kanal schickte.

Mady Morrison. Wer oder was sollte das überhaupt sein? Bitte nicht noch so eine übermotivierte australische Jungunternehmerin, deren gute Laune mich in den Wahnsinn treiben würde! Beim Durchzappen durch ein paar ihrer Videos wurde mir klar: Die kommt aus Deutschland, hat eine verdammt angenehme Stimme und will eigentlich niemandem zur Last fallen. Außerdem spricht sie sich „Meeeeedy“ aus und nicht „Mäddy“. Tinas Vorschlag, gemeinsam mit mir Madys 28-tätige Summerbody Yoga Challenge zu absolvieren und darüber zu schreiben, erschien mir plötzlich eine gute Idee.

Wer ist diese Mady überhaupt?

Die Idee, mal Yoga auszuprobieren, hatte die Dame vor einigen Jahren selbst. 2014 entschied sich Mady Morrison, ihrem Leben eine Wendung zu verpassen. Die studierte Kommunikationsdesignerin ließ sich in Berlin zur Yogalehrerin ausbilden. Ihr Ziel: Yoga für Menschen jeden Alters, Geschlechts und Fitnesslevels zugänglich zu machen. Auf ihrem Weg probierte sich die 28-Jährige durch einige Yoga-Stile und suchte dabei stets nach einer Richtung, die ihr am ehesten langfristig zusagen würde.

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Wunderbar: Bikram Yoga bei 40 Grad Raumtemperatur zum Kalorien vernichten. Nicht so cool: Wettstreit unter den Yogis, wer besser, hitzeresistenter und dehnbarer ist. Asanas, die sich stets wiederholen und so für Langeweile sorgen. Sich während des Trainings halbnackt vor einem großen Spiegel räkeln müssen, als wäre man beim Pole Dance. Viel besser: Vinyasa Yoga.

Beim Vinyasa Yoga fand Mady das, was sie ursprünglich überhaupt ihr Interesse an der Lehre gereizt hatte: Tiefgründigkeit, Körperlichkeit, Persönlichkeit. Die Mischung aus Atemübungen und dynamischen Bewegungen entfachte in der jungen Berlinerin ein Feuer der Begeisterung, das nun schon seit vielen Jahren brennt und dank ihr mittlerweile auf Tausende anderer Menschen übergesprungen ist. Darunter 400.000 Abonnenten ihres YouTube-Kanals.

Macht uns Mady sportlicher?

Ja, das tut sie. Mady passt ihre Zielgruppe nämlich genau dort ab, wo es für sie kein Entkommen gibt: daheim. Sport-Ausreden wie „ich habe heute keine Zeit“ lässt sie nicht gelten, denn ihre Trainingseinheiten dauern nicht immer 60 Minuten, sondern eben manchmal auch nur 12 Minuten. „Ich habe keine Lust, jetzt nochmal aus dem Haus zu gehen“ zählt leider auch nicht, denn Madys Videos lassen sich nun wirklich überall abspielen und mitturnen.

Zudem legt diese Personifizierung der Ausgeglichenkeit aus Berlin großen Wert auf Abwechslung. Das heißt: Ihre Videos richten sich mal mehr an Anfänger, mal mehr an Fortgeschrittene, mal an Entspannung suchende Yoga-Fans, mal an HIIT-Verrückte. Für jeden Geschmack und jede Trainingsintensität ist was dabei und sorgt dafür, dass man sich mit Frau Morrison niemals langweilt. Wer so etwas schafft, hat es meines Erachtens verdient, eine der gefragtesten Fitnesspersönlichkeiten des deutschsprachigen Raums zu sein.

Everybody needs a Mady Morrison sometimes

Ich für meinen Teil halte nichts von YouTube-Stars, die mir vortanzen, wie ich mein Leben zu Leben habe. Doch bei Mady ist das anders. Bereits beim ersten Video, das ich je von ihr sah, musste ich zugeben: Frau Morrison ist nicht nur sehr sympathisch, sondern absolut authentisch. Ihre gelassene, unaufdringliche Art brachte mir Ruhe und Gelassenheit während der Trainingseinheiten und das will etwas heißen. Setzen Fitnessvideos und ihre Hauptdarsteller bei mir doch normalerweise eher Stress und Aggressionen frei.

In diesem Fall ist das anders. Frau Morrison macht mir (und jetzt muss ich mich beinahe überwinden, das zuzugeben) Spaß. Weshalb ich nun sogar ab und an Yoga im Wohnzimmer mache, obwohl ich es gar nicht beabsichtigt hatte. Sie macht mich also tatsächlich sportlicher – und genau deshalb lege ich euch ihre Trainingsvideos wärmstens ans Herz.


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2 Kommentare: Mady Morrison: Wer ist das eigentlich – und macht sie mich sportlicher?

  1. Bor Dy sagt:

    Ein wundervoller Artikel. Genau wie die weiteren zum Thema. Die Autorin beschreibt genau das was ich so sehr an Mady liebe. 🥰

    • Nina-Carissima Schönrock sagt:

      Vielen lieben Dank, das freut mich sehr! Ich habe tatsächlich großen Gefallen an Mady gefunden inzwischen. 🙂 Liebe Grüße, Nina

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