Die wichtigsten Tipps für Laufen in der Schwangerschaft

Laufen in der Schwangerschaft, Frau Laufen in der Schwangerschaft muss kein No-Go sein. ©Pixabay.com / Pexels

Viele Dinge werden in der Schwangerschaft zum No-Go. Wenn es nach vielen Ärzten und Hebammen geht, gehören dazu auch einige Sportarten wie etwa das Joggen. Dabei ist Laufen in der Schwangerschaft nicht per se etwas Schlechtes. Wer einige wichtige Tipps beachtet, kann sein Training auch mit Baby im Bauch weiterführen.

Die Schwangerschaft ist eine aufregende Zeit: Vom positiven Schwangerschaftstest bis zur Geburt vergeht eine turbulente Zeit, gezeichnet von einem Wechselbad der Gefühle. Egal, wie die Schwangerschaft verläuft: Jede werdende Mama wünscht sich, dass sie mit so vielem wie möglich einfach weitermachen kann wie bisher. Da bin ich keine Ausnahme.

Wir passen unser Leben dem neuen Umstand an: Wir trinken keinen Alkohol mehr, rauchen nicht und verzichten auf bestimmte, wenngleich heiß geliebte Lebensmittel. Es soll dem Baby schließlich gut gehen. Deshalb beschäftigen wir uns auch mit dem Thema Bewegung: Sport in der Schwangerschaft wird von Ärzten nämlich grundsätzlich empfohlen, wenngleich mit einigen Einschränkungen. Denn vom Joggen raten aufgrund der Stoßbewegungen und der Belastung für den Beckenboden viele ab.

Laufen in der Schwangerschaft? Das geht!

Eine Frau, die mir viele meiner Ängste beim Thema Laufen in der Schwangerschaft nehmen konnte, ist Stefanie Meyer. Stefanie ist Sportwissenschaftlerin und ich wiederum bin ein großer Fan ihres Blogs „Sportymum.net“. Dort geht es nämlich genau um die Fragen, die sich alle werdenden Mütter stellen, die Laufen weiterhin in ihr Leben integrieren möchten. Deshalb wollte ich von Stefanie wissen, worauf man beim Laufen in der Schwangerschaft besonders achten sollte.

Liebe Sportymum, welche Tipps haben sich während deiner Schwangerschaften bewährt?

Stefanie Meyer: „Meine Tipps für Laufen in der Schwangerschaft sind Folgende:

· Vertrau deinem Körpergefühl und laufe dennoch ab und zu mit Pulsgurt.

· Ein MUSS: Mache regelmäßig Beckenbodentraining (kräftigen und entspannen) sowie Stabilitätsübungen für den ganzen Körper.

· Ein guter Bauchgurt ist mit wachsendem Babybauch eine gute Unterstützung und empfehlenswert.

· Nehme nur an Wettkämpfen teil, wenn du dich zurück halten und nach Puls laufen kannst.

· Ein Wechsel zwischen Laufen und Walking (zum Beispiel 5 Minuten Laufen, 5 Minuten Walken) ist eine Möglichkeit, wenn zu lange laufen zu anstrengend wird.

· Generell und vor allem mit fortschreitender Schwangerschaft läuft es sich morgens besser als abends: Die Blase ist leerer und der Körper noch nicht strapaziert vom Alltag.

· Plane bei deinen Trainings Toilettenstopps ein: Durch die Schläge beim Laufen hatte ich oft das Gefühl, auf die Toilette gehen zu müssen.

· Während des Joggens habe ich kaum Kindsbewegungen gespürt, dafür nach dem Training umso mehr.

· Laufe nicht auf nüchternem Magen und packe einen kleinen Snack ein – Mandeln haben sich bei mir sehr bewährt.

· Nach dem Training genügend trinken und nach Bedarf bereits während dem Training.

· Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist während der Schwangerschaft generell wichtig und erst recht wenn Frau aktiv ist.“

Vielen Dank, Stefanie!

 

Stefanie Meyer, Sportymum

Stefanie Meyer ist Sportymum. ©Stefanie Meyer

Über die Expertin:

Stefanie Meyer ist Sportwissenschaftlerin aus der Schweiz, Prä- und Postnatalexpertin und passionierte Sportlerin. Ihre Expertise von mehr als 15 Jahren Laufsport und Triathlontrainings nutzt sie nicht nur für Läufer-Coachings, sondern auch für ihren Blog: Als „Sportymum“ teilt Stefanie ihre wertvollen Erfahrungen und Tipps für Sport in und nach der Schwangerschaft mit ihren begeisterten Leserinnen.

 

 

 


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