13 Menschen mit einem distanzierten Verhältnis zum Laufen und einer sehr persönlichen Geschichte trainieren gemeinsam mit Teamkapitän Fabian Hambuchen auf den The Bridgestone Great 10k in Berlin am 14. Oktober 2018. Klingt verrückt, oder? So fühlt es sich auch an. Für mich zumindest. Ich bin Teil des Teams „Heimliche Sieger“ – und das sind meine Teamkollegen, die ich euch gern vorstellen möchte.

Wer hätte das gedacht: Da werden 13 Menschen zusammengewürfelt und nach nur wenigen Stunden sind sie ein Team. Nicht nur, weil man sie zu einem solchen erklärt hat, sondern weil die Mitglieder einfach gut zusammen passen. Während unserer Kennenlernzeit in Köln und unseren ersten Vorbereitungen auf den The Bridgestone Great 10k in Berlin haben wir allesamt sehr schnell gemerkt: Es passt! Wir passen zusammen!

Gemeinsam sind wir stark: Heimliche Sieger. ©Bridgestone

Gemeinsam sind wir stark: Heimliche Sieger. ©Bridgestone

Einer meiner Kollegen im Team „Heimliche Sieger“ hat es auf den Punkt gebracht, als er sagte: „Wir haben auf den ersten Blick überhaupt nichts gemein, und trotzdem sind wir alle gleich.“ So ist es. Dass ich das so hinnehme, ist keine Selbstverständlichkeit. Ich bin normalerweise keine Freundin von diesem amerikanischen „Wir lieben uns alle und es ist so amazing“-Ding. Was heißt hier normalerweise? Es strengt mich an und kostet mich unnötig viel Vertrauen in Menschen, Situationen und Zusagen, ohne dass sich hieraus wirklich jemals etwas ergeben würde. Viel Lärm um Nichts also. Heiße Luft mag ich im Sommerurlaub am Strand, sonst nicht.

Wie kommt es also, dass ich mich nach gerade mal 24 Stunden unter Fremden verstanden und gut aufgehoben fühle? Weil jeder und jede von uns sich aus einem bestimmten Grund für die Kampagne „Verfolge deinen Traum. Egal was kommt“ beworben hat – und so unterschiedlich die Gründe auch sind, sie haben alle eines gemeinsam: Sie fußen auf unserem Bedürfnis, trotz vieler Stürze, Rückschläge und Verluste wieder aufzustehen und weiter zu machen. Meine Geschichte kennt ihr ja bereits. Nun möchte ich euch mein Team vorstellen.

Heimliche Sieger: Das ist mein Team

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Das ist Fabian.

„Ich laufe für ein langes Leben“, sagt Fabian und hat auch einen guten Grund dafür: „Ich bin in diesem Jahr an einen Wendepunkt in meinem Leben gekommen: Mein Vater ist vor wenigen Monaten plötzlich an einer Herzattacke verstorben – und ich habe gemerkt, dass ich nun alles dafür tun muss, fitter zu werden, damit ich lange für meine Familie da sein kann. Der 28 Jahre alte Namensvetter unseres Teamkapitäns hat schon beim ersten Training mit dem Team alles gegeben und ich bin mir sicher, dass er die 10 Kilometer mit uns gemeinsam mit links meistern wird. Toller Kerl.

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Das ist Hannah.

Hannah ist 21 Jahre alt, Studentin und hatte einen besten Freund: Ihr Pferd Ludwig. Vergangenen Winter musste das Tier krankheitsbedingt leider eingeschläfert werden. Daran litt Hanna beinahe noch mehr wie unter den Verletzungen, die sie danach bei einem schweren Reitunfall mit einem anderen Pferd erlitt. Reiten ist für sie seitdem eigentlich keine Option mehr. Für sie bedeutet der Tod von Ludwig gleichzeitig der Abschied eines ganzen Lebensabschnitts. Aus diesem tiefen Loch der Traurigkeit möchte sie nun mit den „Heimlichen Siegern“ wieder herausfinden. „Wer fällt, muss auch aufstehen“, sagt sie. „Die nötige Unterstützung bekomme ich jetzt von Fabian Hambüchen und unserem Team.“

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Das ist Kathy.

10 Kilometer laufen – das hat Kathy vor ein paar Jahren schon mal geschafft. Seitdem ist allerdings viel passiert. Persönliche Schicksalsschläge und gesundheitliche Probleme haben die 39-Jährige immer wieder zurückgeworfen. Doch damit ist jetzt Schluss, da ist sie sich sicher: „Dieses Jahr werde ich mir das Glücksgefühl nach einem 10-Kilometer-Lauf an der Seite von Fabian Hambüchen und dem Team endlich zurückholen!“ Ich habe keinen Zweifel daran, dass sie es schafft. Sie trainiert ganz fleißig und zieht uns allesamt motivierend mit!

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Das ist Kerstin.

Kerstin hat eine herrlich erfrischende Art an sich. Die Zeit mit ihr in Köln während unseres Trainings ist geradewegs verflogen und ich freue mich wirklich schon auf das Wiedersehen mit ihr. Bis dahin liegt noch einiges an Herausforderungen vor uns, aber davor scheut die 22-Jährige nicht zurück: „Ich möchte endlich wieder so richtig fit sein! Mehr Energie für alle Herausforderungen des Lebens haben und mich einfach in meiner Haut wohlfühlen. Bislang habe ich an diesem Ziel ganz allein gearbeitet und um ganz ehrlich zu sein, liegt noch ein weiter Weg vor mir.“ Gemeinsam mit dem Team wird Kerstin das aber schaffen, da bin ich mir sicher.

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Das ist Meike.

Meike muss ich an dieser Stelle mal sagen, wie stolz ich auf sie bin. Sie ist so ein einfühlsamer, liebevoller Mensch, der sich schon durch so viel Mist kämpfen musste und noch immer muss. Ich ziehe meinen Hut davor, wie sie das alles bewältigt. Meike ist 28 Jahre alt und hat eindeutig die tollste Trainingsumgebung von uns allen: Sie lebt an der Nordsee und läuft dort auch. „Das Laufen ist für mich persönlich eine völlig neue Herausforderung und die perfekte Möglichkeit, den Kopf frei zu bekommen und vom Alltag abzuschalten“, sagt sie. Eines Tages werde ich sie besuchen und mit ihr über die Dünen joggen.

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Das ist Kai.

Kai ist der Hammer. Er hat eine verdammt trockene Art an sich und weiß diese sowohl in Humor als auch Ernsthaftigkeit gelungen einzusetzen. Wir hatten während unserer gemeinsamen Zeit im „Bootcamp“ in Köln viele anregende und tiefgründige Gespräche über uns, unsere persönlichen Schicksalsschläge und die Beweggründe, Teil der Kampagne sein zu wollen. Kai ist 47 Jahre alt und Frührentner. „Ich bin chronisch erkrankt und habe Multiple Sklerose (MS). Für mich ist das aber keine Ausrede, stattdessen möchte ich allen zeigen, dass man sich nicht unterkriegen lassen darf“, sagt er selbst und hat dabei meine volle Rückendeckung.

Kai träumt davon, eines Tages einen Halbmarathon zu laufen. Doch was ihm zu schaffen macht, ist weniger sein Körper als vielmehr sein Kopf. In diesen werden wir alle gemeinsam ein paar positive und motivierende Gedanken pflanzen und Kai damit durch den Great 10k und damit einen Schritt näher an seinen ganz großen Traum zu bringen.

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Das ist Ronald.

Ronald war der Erste, den ich aus meinem Team kennengelernt habe. In Mannheim wurden wir uns im Rahmen einer Pressekonferenz zur Kampagne vorgestellt und es hat gleich wunderbar harmoniert. Ronny – oder wie Fabian Hambüchen ihn nennt: I-Ron – steckt beruflich in einer heiklen Situation, die ihn auch privat sehr belastet und beinahe gebrochen hätte.

Das gilt es schnellstens zu verhindern! Denn Ronny ist nicht nur wahnsinnig nett und witzig, sondern weiß auch genau, wie man jemanden motiviert. Der heute 50-Jährige hat früher unglaublich viel Sport getrieben. Das tat ihm gut und eben dieses Gefühl des Glücks möchte er nun wieder zurückbekommen. „Mein großer Traum ist es daher, endlich wieder Freude und Lebendigkeit zu spüren und diese auch ausleben und ausstrahlen zu können“, sagt er selbst.

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Das ist Michelangelo.

Michelangelo habt ihr schon mal kurz kennengelernt, als er mich beim Stadtlauf in München in diesem Jahr unterstützt hat! Er ist 23 Jahre alt, Student und ebenfalls Teil des Teams „Heimliche Sieger“. Außerdem kommt er wie ich aus München und hat eine ganz besondere Verbindung zu unserem Kapitän Fabian Hambuchen: Auch Michi ist Turner. Daher ist er der Meinung, dass er – wie alle Turner – nicht gerade mit Ausdauer überzeugt, dafür aber mit einem ungebrochenen Kampfgeist. Im April wurde er an der Hüfte operiert und musste dadurch einen schmerzhaften Rückschlag in Sachen Training einstecken. Bis heute ist er in der Wiederaufbauphase. Doch wir alle sind uns sicher, dass er bis zum Lauf im Oktober wieder zurück zu seiner alten Form finden wird!

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Das ist Steffi.

Wenn man Steffi zum ersten Mal trifft, ist man gefesselt. Sie ist unglaublich herzlich und strahlt eine solche Freude aus, dass man direkt selbst gute Laune bekommt. Warum sie im Team ist, wenn es ihr doch so wunderbar geht? Weil es eben genau nicht so ist. Schein ist nicht sein, Steffi trägt ein schweres Päckchen mit sich herum: Die 39-Jährige musste in ihrem Leben und in ihrer Ehe Erfahrungen sammeln, die man niemandem wünscht.

Mit ihrem Sohn an ihrer Seite, hat sie sich ein Stückchen Normalität zurück erkämpft und dabei sogar satte 50 Kilogramm verloren. Weitere 30 Kilo möchte sie noch schaffen und sieht den Bridgestone Great 10k in Berlin als Chance, diesem Ziel noch näher zu kommen. Unsere Unterstützung hat sie! Und ich persönlich freue mich auch schon auf ihr erstes Kochbuch, an dem sie als Ernährungsberaterin gerade fleißig arbeitet.

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Das ist Tülay.

Tülay spielt Fußball, ist Schiedsrichterin und geht regelmäßig ins Fitnessstudio. Der Wille und das Durchhaltevermögen, die es für solch ein bewegungsintensives Leben braucht, zeichnen die 24-Jährige aus. Nun hat sie auch den überflüssigen Kilos den Kampf angesagt: 20 Kilo sind schon runter, der Rest soll während der Vorbereitungen auf unseren großen Lauf schmilzen. Denn so, da ist sich Tülay sicher, schafft sie auch die zehn Kilometer Laufstrecke in Berlin. Ich bin mir da ganz sicher, dass das klappt!

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Das ist Ute.

Ute ist ein Phänomen. Ich habe mich mit ihr viel über verschiedene Sportarten unterhalten und darüber, wie gern ich einige davon ausprobieren würde. Und haltet euch fest: Für ganz viele davon ist Ute selbst ausgebildete Trainerin! Sie hat mich auf den Trichter mit Jumping Fitness gebracht und mir gezeigt, wie ich Stabilitätsübungen am besten an meine persönlichen Trainingsbedürfnisse anpassen kann. Diese Frau ist unfassbar fit für ihre 55 Jahre, trotzdem macht ihr eines große Sorge: ihr Herz. „Ich möchte durch das stetige Ausdauertraining endlich meinen Blutdruck auf natürlichem Wege senken und langfristig niedrig halten, um künftig keine Blutdrucksenker mehr nehmen zu müssen.“

Das ist Josef.

„Schon lange habe ich mir vorgenommen, mit dem Laufen anzufangen und somit meinen Alltag im Büro zu kompensieren“, sagt Josef. Er ist 35 Jahre alt und arbeitet als Verwaltungsfachwirt im schönen Bayern. Auch er hat sein Päckchen zu tragen, weshalb er nun viel Hoffnung in das Team setzt und das, was wir gemeinsam erreichen können. „Ich konnte mich nicht einmal zum Trainieren aufraffen“, gesteht er. Doch lieber Josef, das wird sich nun ändern mit uns allen und Fabian Hambüchen als Trainingspartner an deiner Seite!

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Und natürlich der Kapitän von „Heimliche Sieger“

Niemand von uns weiß besser als er, was es heißt, sich nach dem tiefen Fall wieder aufzurappeln: Fabian Hambüchen ist mehrfacher Europa- und Weltmeister im Kunstturnen und sicherte Deutschland bei den Olympischen Spielen in Rio 2016 eine Goldmedaille. Damit erfüllte sich der Ausnahmesportler seinen größten Traum – doch der Weg dorthin war alles andere als einfach.

Fabian trainierte von Kindertagen an auf Gold hin. Eine lange Zeit ist das, in der sein gewaltiger Ehrgeiz, sein hartes Training, seine Disziplin und wohlverdienten Erfolge ihn ebenso geprägt haben wie schmerzhafte Erlebnisse, lebensverändernde Erfahrungen und Rückschläge, die er erfahren musste. Somit ist er als Teamkapitän für eine Sportmannschaft wie unsere so gut geeignet wie niemand sonst.

Er weiß, wie man aufsteht – und das man das nicht alleine schafft. Man braucht ein Team, dem man vertraut, das einen motiviert und das es einem ermöglicht, den Glauben in sich selbst zurückzugewinnen. Denn diesen Schritt kann uns niemand abnehmen, den müssen wir letztlich selbst schaffen.

Ach ja, und das bin ich.

Ich, Nina, Jahrgang 1986 und Gründerin des Blogs „Ich mach dann mal Sport“, bin Zeit meines Lebens verliebt in Wort und Schrift. Jetzt nehme ich euch mit auf meine Suche nach Motivation und meinen Weg zu mehr Fitness.

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