Zu krank für Sport: Oftmals nur eine billige Sport-Ausrede

zu-krank-fuer-sport Zu krank für Sport? Das ist oftmals nur eine Sport-Ausrede. ©Designed by Freepik.com

„Ich glaube, ich werde krank.“

Ja, natürlich denkst du, dass du zu krank für Sport bist. Weil dein Immunsystem total am Boden ist! Dafür kann es mehrere Gründe geben: Du hast dir wirklich einen Infekt eingefangen, du hast in letzter Zeit viel Sport getrieben, du bist schwanger oder hast sonst irgendein Argument an der Hand.

Im Falle eine Schwangerschaft kann ich dich beruhigen: Die Müdigkeit und deine Abgeschlagenheit haben meist andere Gründe als eine Erkältung, wenngleich du für einen Infekt während des „anderen Umstandes“ durchaus anfälliger bist als sonst. Wenn du dich dennoch ein wenig bewegen möchtest, schau doch mal in meinen Beitrag zu Sport in der Schwangerschaft rein.

Du fühlst dich angeschlagen, obwohl du eigentlich gut im Training und wirklich fit bist? Dann kann es womöglich sein, dass du „übertrainiert“ hast. Gönne dir regelmäßige Regenerationsphasen zwischen deinen Trainingseinheiten, die sind nämlich verdammt wichtig. Sonst kann es leider passieren, dass dein Immunsystem aufgrund der ständigen körperlichen Anstrengung schwächelt.

Wenn deine Müdigkeit dich so sehr übermannt, dass die maximal mögliche Bewegung das Auf und Ab des Zeigefingers auf der Fernbedienung ist, solltest du der Ursache dringend auf den Grund gehen. Aber dazu kommen wir bei Ausrede Nummer 6. Nun zeige ich dir erstmal, warum dich die Angst, zu krank für Sport zu sein, sogar zu einem besseren Sportler machen kann.

Warum uns diese Ausrede trotzdem zu einem besseren Sportler macht?

Wenn du schlapp und erschöpft bist, kann Sport genau das sein, was dein Körper braucht, damit es ihm besser geht. Natürlich rede ich nicht davon, dass du raus gehen und dich bewegen sollst, wenn du eine schlimme Erkältung hast. Sport trotz Erkältung ist nämlich eine höchst blöde Idee, wie ich für einen Artikel auf WEB.DE gemeinsam mit einigen Experten festgehalten habe.

Was ich meine ist die Erschöpfung, die sich einstellt, wenn der Körper Sport schlichtweg nicht mehr gewohnt ist. Dabei müssen wir uns sogar bewegen, um überhaupt gesund bleiben zu können! Fühlst du dich also etwas kränklich oder hast Angst, dass du mit etwas Training unnötig dein Immunsystem schwächst, solltest du mindestens einen ausgedehnten Spaziergang an der frischen Luft machen.

Das Wetter darf dir hierbei übrigens nicht als die nächste Ausrede dienen! Schlechtes Wetter gibt es nicht, nur schlechte Kleidung. Sagen Hardcore-Sportler. Ich selbst ziehe die Reißleine, wenn es draußen schneit. Ist aber Geschmackssache. Dann heißt es nämlich nicht „gut, heute keinen Sport“, sondern „gut, dann mach ich eben etwas Yoga mit YouTube oder ein bisschen Seilspringen im Wohnzimmer“.

Wichtig ist, dass du es nicht übertreibst. Gib deinem Körper die Chance, sich auf deinen Bewegungsdrang einzustellen. Für den Anfang keine abgefahrenen Sportarten und stundenlangen Trainings, sondern langsame, effektive Übungen. Auch hier gilt wieder: Es kommt nicht auf die Dauer an, sondern erstmal darauf, dass du überhaupt irgendetwas tust. Machst du Sport, pusht dich das und du fühlst dich automatisch etwas fitter. Selbst wenn du nach dem Training k.o. bist, sorgt die Ausschüttung an Glückshormonen dafür, dass du dich besser fühlst. Und das ist allemal besser als das Gefühl, demnächst krank im Bett zu liegen.

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„Ich habe diese Woche schon mal Sport gemacht und man soll es ja nicht übertreiben.“ ->

 


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