Es gibt unzählige Yoga-Arten und jede für sich ist etwas ganz Besonderes. Eine eigene Technik nur für Füße war mir bislang allerdings fremd. Das ändert sich mit einem neuen Fitnesstrend namens Toega.

Wir quälen sie, wir nutzen sie schamlos aus und wir sehen sie meist als absolute Selbstverständlichkeit an: unsere Füße. Dabei sind sie viel mehr als nur der seltsam anmutende Abschluss unserer Gliedmaßen. Anhand unserer Füße erhalten wir einen Einblick in den Gesundheitszustand unseres Körpers. Farbe, Fußnägel, Form der Zehen, Farbe und Temperatur geben Auskunft darüber, wie es um unsere Organe bestellt ist, ob unser Darm richtig funktioniert und warum der Rücken schmerzt.

Das Thema Thema Fußreflexzonen oder auch Reflexzonentherapie bietet alles, was man wissen muss, wenn man Füße quasi als Kristallkugel für den Körper nutzen möchte. Wer den beiden Helfern darüber hinaus noch etwas Gutes tun möchte, dem dürfte der neue Fitnesstrend Toega zusagen. Ja, Toega ist tatsächlich genau das, was ihr vermutet: Yoga für die Zehen.

Was auf den ersten Blick etwas sonderlich klingt, macht auf den zweiten Blick absolut Sinn: Diese kleinen Zehen, die wir jeden Tag in Schuhe sperren, sie schwitzen lassen oder für High Heels verbiegen, verdienen Aufmerksamkeit. Schließlich sorgen sie mit dafür, dass unser Körper mobil, aber auch stabil bleibt. Toega sollte deshalb mindestens einmal am Tag ausgeführt werden und zwar mit einigen kleinen Übungen, die jede für sich nicht länger als 30 Sekunden dauert.

Toega Push-ups

Stellt euch auf den Boden, am besten barfuß. Hebt eure kleinen Zehen an, während der große Zeh und der Rest eures Fußes fest auf dem Boden haften bleiben. Haltet diese Pose 30 Sekunden lang. Diese Übung trainiert eure Stabilität.

Toega für den Mittelfußknochen

Um die Mobilität des ersten Mittelfußknochens zu trainieren, solltet ihr euch barfuß auf eine weiche Fläche stellen. Biegt den großen Zeh unter euren Fuß – gegebenenfalls mit Hilfe eurer Hände oder indem ihr euch irgendwo festhaltet. Tut anfangs eventuell etwas weh, wird aber im Laufe der Zeit besser, versprochen.

Die weiteren Mittelfußknochen trainiert ihr, indem ihr die Übung „umdreht“. Heißt: Der Zeh liegt nun normal auf dem Boden auf, während ihr die übrigen vier Zehen unter den Fuß biegt. Auch diese Übung bitte auf einer weichen Oberfläche ausführen und bis zu 30 Sekunden halten.

Toega Fersensitz

Beim Fersensitz gibt es gleich zwei Möglichkeiten, seinen Zehen etwas Gutes zu tun. Beim Fersensitz mit aufgestellten Zehen dehnt ihr die Fußmuskulatur und die Sprunggelenke. Legt ihr die Zehen wieder ab und setzt euch schlichtweg nur auf eure Fersen mit Fußsohle nach oben, entspannen die Füße wieder. Wenn ihr die großen Zehen nun in den Boden drückt und den Körper sanft vor- und zurückwiegt, merkt ihr auch hier eine deutliche Dehnung in den Füßen.

Viel Spaß nun beim Toega! Eure Füße werden es euch danken und nun definitiv noch lieber mit euch die mehr als 180.000 Kilometer laufen, die wir als Mensch im Laufe eines Lebens zurücklegen.

 


Das könnte dich auch interessieren: Die besten Tipps für eine bessere Lauftechnik – jetzt lesen ->

Ich, Nina, Jahrgang 1986 und Gründerin des Blogs „Ich mach dann mal Sport“, bin Zeit meines Lebens verliebt in Wort und Schrift. Jetzt nehme ich euch mit auf meine Suche nach Motivation und meinen Weg zu mehr Fitness.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.